Radtour 2006

Die Radtour am diesjährigen Fronleichnam-Feiertag war wie nicht anders zu erwarten ein voller Erfolg. schönem Frühsommerwetter ging es kurz nach 13:00h los Richtung Höcher-Turm. Allerdings sind wir mit einem weinenden Auge gestartet: unser Teammitglied Lukas konnte leider nicht mit uns starten, da eine gut gemeinte Aufpumpaktion zum Platzen von Schlauch und Mantel geführt hat. Der ungeheuerliche Knall hat sicherlich auch einige Heemer aus dem Mittagsschlaf aufgeschreckt.

Es war schon der 2. Versuch des RSB-Teams den Höcher Berg zu erreichen: beim ersten Mal im Jahre 2003 hat ein mächtiges Gewitter mit gewaltigen Blitzen die Gruppe zur vorzeitigen Rückkehr gezwungen.

Dieses Mal nun war es uns vergönnt, das Ziel auch zu erreichen. Die Führung hat für den ersten Streckenabschnitt unser Profi Walter übernommen. Nachdem er die Gruppe einen wunderschönen, aber nicht anspruchslosen Single-Trial bis an den Sportplatz in Dunzweiler geschickt hat und dort das erwartete Lob der Mitfahrer ob der schönen Wegwahl ausblieb, hat er sich auf den Rückweg begeben und die Führung an Ramona abgegeben.

Um falschen Eindruck, den mancher Leser jetzt von Walter haben könnte zu korrigieren: die Kritik der Mitfahrer hat ihn nicht weiter berührt, er war als Chauffeur verpflichtet und musste auf schnellstem Wege nach Bubach zurück um die (alten) Mädchen rechtzeitig um 15:00h auf den Buberg zu Kaffee und Kuchen zu bringen. An dieser Stelle ganz besonderen Dank an unsere Turngruppe, die sich um das leibliche Wohl der Mädchen gekümmert hat. Der leckere Kuchen war in Rekordzeit ausverkauft.

Doch zurück zur Tour: unter der Führung von Ramona wurde die Fahrt in Richtung Höcher Turm fortgesetzt. Das große Feld war mitten im Anstieg zum sagenumwobenen Nordfeld als von hinten der Hilferuf von Marko kam: ein platter Reifen! Heiko und Felix, der trotz seines jugendlichen Alters sehr gewissenhaft und vorausschauend ist und ein komplettes Reparaturset mit sich führte, haben den Defekt innerhalb von Rekordzeit beheben können. Für alle war es das erste Mal, dass sie ein Loch flicken mussten…

Während unsere drei Helden mit der Reparatur beschäftigt waren, ist der Rest schon vorgefahren ans Ziel und hat im Gasthaus auf dem Höcherberg neue Kräfte geschöpft und dem Körper isotonische Getränke zugeführt. Natürlich wurde die Rast so lange verlängert, dass auch die drei Fahrrad-Reparateure zu ihrer Stärkung kamen.

Auf dem Rückweg hat sich die Gruppe kurzeitig getrennt. Die fortgeschrittenen Radler haben für die Abfahrt einen wunderschönen Single-Trail gewählt, das große Feld hat sich für die einfache Schotter-Abfahrt entschieden. Statt am Lautenbacher Weiher wurde die Gruppe wieder in der Dorfmitte Lautenbach zusammengeführt und wir haben uns gemeinsam auf den Weg nach Bubach begeben. Auf besonderen Wunsch eines Mitfahrers wurde die steile Anfahrt zum Panoramaweg gewählt. Und wie nicht anders zu erwarten, kam es auf dem Steilstück fast zu Auffahrunfällen: denn völlig unerwartet haben zwei Fahrer angefangen den Berg hoch zu schieben und dadurch erst mal den Weg blockiert und die nachfolgenden auch zum Schieben verurteilt.

Trotzdem haben wir alle den Buberg erreicht, wo die Radler von einer begeisterten Menge empfangen wurden. In den nächsten Stunden konnte der Flüssigkeitsverlust mit ausgeglichen werden und für den hungrigen Magen war eine große Auswahl an Grillgut vorhanden. Vielen Dank an dieser Stelle an Stefan und Walter, die sich um das leibliche Wohl am Abend gesorgt haben.

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