| Saarbrücker Zeitung vom 26.01.05 | |||||
| Zeitreise von der Zukunft in die Ritterzeit | |||||
| Wieder einmal brannten die Karnevalisten des Unterhaltungsvereins Roter Stern Bubach ein Feuerwerk karnevalistischer Geistesblitze ab mit geschliffenen Büttenreden, witzigem Gesang, eindrucksvollen Tänzen und humorvollen Sketchen. | |||||
Bubach. Kapellmeister Karl Gerd Schäfer sorgte schon gleich zu Beginn musikalisch für Stimmung und Schwung in der Narrhalla Schlemmer/ Morgan. Hierhin hatte der Unterhaltungsverein Roter Stern Bubach zur Gala-Kappensitzung eingeladen. Das Publikum klatschte und schunkelte begeistert. Ritter Heinrich I. von Bubach (Heiko Cullmann) aus dem Mittelalter und General Björn Zimmer mit seiner Zeitmaschine Goggomobil erleben auf einer Zeitreise in einem urigen Raumfahrzeug von der Zukunft des Jahres 2222 in die Vergangenheit in das Jahr 1339, wo in Bubach der Jahrestag des Sieges über die Pfälzer gefeiert wurde. Doch die verschiedensten Pannen und Ereignisse verzögerten die Reise. Mal mussten die Akkus aufgeladen, mal aufgetankt werden. Außerdem handelte sich der Pilot einen Strafbescheid ein, weil er die gebotene Geschwindigkeit um 500 Stundenkilometer überschritten hatte. So erlebten sie jedoch das eine oder andere Abenteuer. Die Gardemädchen, trainiert von Ramona Lensch und Michaela Schneider, eröffneten das Programm mit einem flotten Tanz.
Immer wieder Beifallsstürme"De Reeschler" (Regler) Jürgen Gerhart zog alle Register und brach endgültig den Bann. Er hatte wieder einmal viel zu regeln. Dabei kam er zur Erkenntnis: "Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, do kannschd du nix mache!" Bei der Schilderung seiner Erlebnisse wurde er immer wieder von Beifallsstürmen unterbrochen. Gerhart erzählte, wie ein Bundeskanzler am Himmelstor bei Petrus wählen konnte zwischen Himmel (Frohlocken und Beten) und Hölle (frohes Treiben und Feste feiern). Da entschied sich der Kanzler für die Hölle. Dort musste er jedoch im Fegefeuer schmoren, und er beschwerte sich bei Petrus, der jedoch die Beschwerden wegwischte mit der Belehrung: "Ja, nach der Wahl ist nicht vor der Wahl." Dann trafen sich drei Männer am Stammtisch. Sie hatten interessante und abenteuerliche Geschichten zu erzählen. Auf dem Bauernhof wurde einer Frau erst richtig klar, was "a priori" und "apropos" bedeuten. Sie hatten die Lacher auf ihrer Seite. Das Raumschiff Enterprise mit Käpten Kork machte Station in Bubach. Die Besatzung (männlicher Nachwuchs) führte einen galaktischen Tanz vor, der so gut ankam, dass sie eine Zugabe gewähren musste. Steffi Steinbach und Silke Harth-Hoffmann, zwei langjährige Akteurinnen in der Bütt, glänzten mit ihrem Beitrag "Zwei Handwerker im Himmel". Die Aufnahme in den Himmel war strengen Kriterien unterworfen. Da musste zuerst ein Formular mit vielen Fragen über das bisherige Leben beantwortet werden. Einen Glanzpunkt setzte Ralf Zimmer alias "Totzi" als Elvis Presley. Mit einem Paukenschlag begann der zweite Teil mit der Sondersendung aus Bubach "Genial daneben" mit Hugo Egon Balder nach dem Drehbuch von Karin Morgenstern, einer langjährigen Bubacher Spitzen-Karnevalistin. Da gab es immer wieder Lachsalven bei den ausgefallensten Fragen. Zwei Angler, Thomas Lensch und Holger Schlemmer, fachsimpelten am Langenbacher Weiher. Da kam viel Anglerlatein zutage. Die Red Star Singers sangen das Lied "In Bubach ist es schön" und ließen ein Schlager-Potpourri folgen in einer Zeitreise durch die Jahrzehnte bis zum "Holzmichel". Der weibliche Nachwuchs gefiel mit einem Show- Tanz. "Beim Friseur" gab es allerhand Tratsch mit Witzen am laufenden Band. "Die fünf Bösen", das Schweine-Quintett, bot eine außergewöhnliche Vorstellung mit Tanz und Gesang. Zum großen Finale traten alle Akteure zur Polonaise durch den Saal an. Das Publikum dankte mit viel Applaus.kam Auf einen BlickWeitere Akteure: Gardemädchen: Kathrin Wagner, Rebecca Cullmann, Elena Koch, Melanie Cullmann und Franziska Schmidt; drei Männer am Stammtisch: Anke Weyrich, Miriam Zimmer, Stephanie Thieme; Raumschiff Enterprise: Marko Cullmann, Lars Cullmann, Max Gerhart, Tim Wagner, Rebekka Cullmann, Franziska Schmidt; Red Star Singers: Dagmar Schlifski, Christian Buschauer, Karin und Paul Schwingel, Doris Schaäfer, Christa und Anke Weyrich, Agathe Streckert, Rosita und Michael Zunkel, Ellen Sesterheim, Stefan Harth und Thorsten Ludwig; Genial daneben: Christa Weyrich, Doris Schäfer, Achim Klöckner, Anja Schlemmer; die fünf Bösen: Holger Schlemmer, Peter Weyrich, Joachim Weyrich, Heiko Buschauer, Ralf Zimmer und Gerald Klöckner; Technik und Aufbau: Heiko und Wolfgang Buschauer, Bühnenbild: Paul Schwingel, Maskenbildnerin: Karin Schwingel; Bereitstellung der Räume: Wirt Frank Morgan. kam |
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