Vereinsportrait

Wie begann es?

So gründeten am 10. Dezember 1961 28 junge Männer beim ,,Hecke“, damaliges Gasthaus Cullmann, den Unterhaltungsverein Roter Stern Bubach. Der Name hat absolut nichts mit Politik zu tun: Es musste ein außergewöhnlicher Name sein, denn normale Namen gab‘s genug. „Roter Stern Belgrad“ war damals eine der erfolgreichsten Fußballmannschaften Europas und diente als Vorbild. Das Emblem, den Stern, entnahm man einer großen deutschen Illustrierten.

Eine Sammlung unter den Gründungsmitgliedern ergab 27,40 Mark. Das war der finanzielle Grundstock des Vereins. Den Sportplatz auf dem Buberg gab es bereits, allerdings führte ein unbefestigter Weg für die Bauern längs über den Platz. Erst viel später verlegte man den Weg am Platz vorbei. Die ersten Tore wurden in Eigenleistung aus Fichtenstangen aus dem nahen Wald zusammengebaut.

Das erste Spiel 1962 gewann das Stern-Team 8:1 gegen Saal. Ähnlich erfolgreich ging es in den nächsten Jahrzehnten weiter. Besonders lang dehnten sich die dritten Halbzeiten aus. Die Kameradschaft war bald so legendär, dass es richtig Spaß machte, beim Roten Stern zu spielen. Das erste Sportfest wurde 1966 ausgerichtet. Das erste Heim war ein kleine Blockhütte. Wasser und Strom verlegte man in Eigenleistung. Anfang der 80er Jahre wurde dann das Vereinsheim für alle Bubacher Vereine auf dem Buberg gebaut. Der Höhepunkt der Sportfeste ist das Hobbyfußballturnier.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich eine rege Tätigkeit, nicht nur auf dem sportlichen Sektor, sondern vor allem auch in kultureller Hinsicht. Weit über das Ostertal hinaus bekannt ist die Kappensitzung. Die erste Sitzung improvisierte man bereits 1962. Anfangs mussten die Akteure sogar noch Eintritt zahlen, weil Ebbe in der Kasse war. Reges Interesse fanden auch die Preisschießen, bei denen der beste ,,Wilddieb“ ermittelt wurde, die Tischtennisturniere, die Kameradschaftsabende und die Fahrten zu Bundesligaspielen: Fußball, Handball und Eishockey.