Kappensitzung 2001
Hier der Bericht aus der Saarbrücker Zeitung vom 07.02.2001
(einige Textpassagen wurden berechtigterweise vom Autor korrigiert...)
Bubach wächst in die Pfalz hinein
Narren feuerten bei ihrer Sitzung zahlreiche karnevalistische Gesitesblitze ab - "Roter Stern" feiert 40-jähriges Bestehen
Hell strahlte der "Rote Stern" Bubach im restlos besetzten Saal Schlemmer/Johann bei der Kappensitzung zum 40-jährigen Bestehen des Vereins. Die Zuschauer erlebten viele Höhepunkte.
Zwei bewährte Frauen übernahmen wieder die Rolle des Prinzenpaares. Silke Harth-Hoffmann und Steffi Steinbach zogen mit "Helau, Alaaf und Alleh hopp" in das Bubacher Narrenzentrum ein. Mit spritzigen und witzigen Kommentaren schwangen sie das Zepter. Die Bubacher Narren brannten wieder ein Feuerwerk karnevalistischer Geistesblitze ab mit geschliffenen Büttenreden, Gesang, Tanz und Show. Sechs junge Frauen legten beim Gardetanz eine kesse Sohle aufs Parkett und wurden stürmisch gefeiert. Altmeister Lothar Lambert eröffnete auch in diesem Jahr in bewährter Manier die Büttenreden. Er hielt natürlich Rückschau und stellte fest, dass sich die Namen im Laufe der Zeit geändert hätten, dass aber Schwung und Frohsinn geblieben seien. Auf vielfachen Wunsch wiederholte er seinen Vortrag aus einer der ersten Kappensitzungen vom stolzen "Kleinwagenbesitzer".
Jürgen Gerhart hat als "ReschIer" (Regler) in vielen Vereinen die Feste und Termine zu regeln, dass er nur selten zu Hause ist. So hängt der Haussegen schief, und es wundert nicht, dass sein Lieblingsgesang "Ich bin so gere dehemm - fort" geworden ist. Bissig und humorvoll kommentierten Karin Morgenstern und Achim Klöckner die Nachrichten aus aller Welt, das örtliche Geschehen, die hohe Politik und die gesellschaftliche Entwicklung. Ralf Zimmer ließ die alten Schlager von Udo Jürgens wieder aufleben. Holger Schlemmer und Thomas Lensch, zwei Urlauber, berichteten von ihren aufregenden Erlebnissen am FKK- Strand auf Mallorca, bei einer Safari und am Zoll.
Timo Mattheis moderierte "Wer wird Millionär?" mit etwas modifizierten Regeln. Für jede richtige Antwort gab es eine Flasche Bier. Der "Pfälzer Kandidat", Björn Zimmer, scheiterte bereits bei der zweiten Frage: "Aus was baut man einen Iglu?" Der "Bubacher Lehrer", Heiko Cullmann, der alles (besser) wusste und immer Recht hatte, wurde ganz schön aufs Glatteis geführt. Als Helferinnen fungierten Miriam Zimmer und Steffi Cullmann. Die "Red-Star-Sisters" unter der Leitung von Markus Schmittinger sangen ein Loblied auf den "Roten Stern'. und ließen eine bunte Mischung von alten Schlagern und modernen Songs folgen. Karin Morgenstern enthüllte ihre geheimsten Sehnsüchtige. Ihr innigster Wunsch wäre es, eine Prinzessin zu sein, bewundert und umschwärmt, Bubach zu ihren Füßen liegend und begehrt von einem Märchenprinzen. Zwei Dummschwätzer, Heiko Cullmann und Timo Mattheis, planen die Osterweiterung des Freistaats Bubach um einige Orte aus der nahen Pfalz.
In absolut geheimer Mission wurden bereits einige Spione losgeschickt. Die Sportler, die Beamten, die Rentner sowie die Politiker und natürlich die Pfälzer bekamen ihr Fett weg. Beim Sketch "Die Manchester-Hose" wurde das Objekt vier Mal abgeschnitten und war dann immer noch zu kurz. Als "fitte Fünfzigerinnen" präsentierten sich Jenni Kratz und Annemarie Schneider. Sie tauschten ihre tollen Erlebnisse als jung gebliebene Alte aus. Eine unendliche Kette von Verwechslungen gab es mit Anke Weyrich und Miriam Zimmer bei "Schiller und Schaller". Reaktiviert wurde die Sportlergruppe um Turnvater Jahn, die vor 18 Jahren für Furore gesorgt hatte. Zwar etwas in die Breite gewachsen, doch erstaunlich fit und zackig demonstrierte das Team seine Übungen. Beim großen Finale sangen alle unter der Leitung von Armin Harth das "Lied vom Roten Stern Bubach".